17.07.2011

Weil mit dir alles wie verschwunden ist.



Der kühle Wind schlich über meinen Nacken. Zwischen den etlichen Wolken stach die pralle, heiße Sonne richtig heraus. Trotzdem war es nicht gerade warm.
,,Schatz", hörte ich Luke flüstern. Ich hatte gar nicht gemerkt wie er gekommen war.
,,Oh, Engel", flüsterte ich zurück in dem ich mich zu ihm drehte. Ich schaute ihm tief in die Augen, und war sofort verzaubert von der wunderschönen hellblauen Farbe. Seine kurzen, glatten braunen Haare tanzten mit dem Wind und ich könnte mich nicht davon abhalten ihm durch die Haare zu wuscheln.
Zusammen gingen wir die schmale Brücke entlang und lauschten wortlos dem Fluss zu. Es war ein beruhigendes rauschen. 
Als er meine Hand nahm und drüber strich verfinsterte sich sein Blick. 
,,Ich hatte gehofft es hört doch noch auf. Weist du, ich liege jede Nacht im Bett und versuche mir zu denken es ist nicht so. Ich versuche mir einfach vorzustellen dir geht es gut, aber ich weis es ist nicht so. Und ich will es verdammt nochmal nicht war haben. Ich will es einfach nicht. Ich, ich will es einfach schaffen dich endlos glücklich zu machen, aber es geht nicht. Ich mag es mir einfach nicht eingestehen, aber es ist so.". Er redete wie ein Wasserfall. Ohne Luft zu holen, aber seine Augen füllten sich mit Tränen.
Ich wusste nicht was ich sagen sollte, ich wusste es echt nicht. Sollte ich ihn aufheitern? Aber das wäre doch eh wieder nur eine verdammte Lüge, nicht?  Er hatte Recht, mir kann man nicht helfen. Er kann mir nicht dabei helfen damit aufzuhören depressiv zu sein. Er kann mir nicht helfen damit aufzuhören mir selber Schmerzen hinzuzufügen. Er schniefte kurz, holte nochmal Luft und öffnete seinen Mund um weiter zu reden.
,,Aber weist du, ich lass dich nie alleine. Ich werde dich einfach niemals alleine lassen, du bist nicht alleine. Und ich werde dir helfen, jedenfalls in den Momenten wo wir zusammen sind. Ich werde auf dich aufpassen, wie ein großer Bruder. Ich will dir helfen, ich liebe dich."
Er nahm jetzt auch meine Zweite Hand, zog mich näher an sich und ich atmete seinen wundervollen Duft ein. Und dann küsste er mich, seine atemberaubenden Küsse. 

Und ja, er hatte Recht. Er half mir so sehr in den Momenten wo wir zusammen waren. Ich dachte dann an nichts anderes als ihn, ihn und ihn. Der ganze scheiß Dreck in meinem Leben schien dann wie verschwunden zu sein, er schaffte es einfach mich viel glücklicher zu machen.
,,Luke?"
,,Ja?"
,,Ich liebe dich auch.", sagte ich und umarmte ihn. 
Ich weinte mich auf seiner Schulter aus, weinte vor Glück.
Verdammt Luke, danke für alles. Ich liebe dich so sehr, das kannst du kaum glauben. Du machst meine Welt wieder bunter, dank dir vergesse ich den ganzen Schmerz, die zahllosen Narben.


Kommentare:

Tanja hat gesagt…

ich fand ihn auch ganz toll :)

och, schade, hätte mich wirklich interessiert.. diese bank & der ausblick - echt klasse!

Tanja hat gesagt…

mhm, fänd ich auch :)
nein, war ich noch nicht - komme aus österreich *g*

JulieT hat gesagt…

schön,dass luke dir so gut tut :) liebe ist eben das schönste,was es gibt.du kannst richtig froh sein,dass du jemanden wie luke an deiner seite hast :)

JulieT hat gesagt…

hmm weiß nicht mehr genau. hab bei irgendeinem mädchen geschaut,welche blogs sie liest. ;) und da hab ich mal so alle durchgeklickt.